Smart Home, das offline funktioniert
Das Herzstück des Hauses ist eine Home-Assistant-Instanz mit rund 2.600 Entitäten über 41 Domains — Licht, Heizung, Luftqualität, Präsenz, Kameras, Sicherheit, Fahrzeug und Energie. Sie läuft als eigene VM lokal, herstellerübergreifend und ohne Cloud-Zwang. Fällt das Internet aus, funktioniert das Haus weiter, und die Daten verlassen nie das eigene Netz.
Eine VM, 2.600+ Entitäten
Home Assistant läuft als dedizierte KVM-VM auf dem N150 (nicht im Docker), mit durchgereichtem Zigbee-Dongle. Bewusst getrennt vom restlichen Stack, damit HAOS-Updates sauber laufen — herstellerübergreifend über Dutzende Integrationen.
Präsenz statt Schalter
Radar-Präsenzsensoren erkennen raumweise, ob wirklich jemand da ist — Licht und Abluft schalten sich nach Anwesenheit statt nach Bewegung. Insgesamt laufen 43 Automationen, von „Willkommen zuhause" bis „alle Lichter aus".
Heizung & Luftqualität
Sieben HomematicIP-Thermostate regeln raumweise auf Zieltemperatur; Skripte heben oder senken alle um 1 °C. Drei VeSync-Luftreiniger messen PM2.5, der Schnitt landet samt Trend-Sensoren im Dashboard.
23 Shelly-Plugs mit Strommessung
Smarte Steckdosen messen den Verbrauch pro Gerät — und erkennen am Leistungsabfall, wann Wasch- oder Spülmaschine fertig sind, inklusive Push-Nachricht. Der Gesamtverbrauch läuft als Live-Wert und 30-Tage-Schnitt mit.
KI per Sprache
Alexa leitet Sprachbefehle an Home Assistant weiter; ein Custom Skill steuert Geräte über Claude als primären Assistenten, mit Google Gemini als Fallback. Ein Zähler protokolliert jeden Rückfall — selbstlernende Gerätezuordnung inklusive.
Hardware-Telemetrie per MQTT
Die Windows-Workstation meldet CPU-/GPU-Temperatur und -Last per MQTT an den Mosquitto-Broker — per Auto-Discovery tauchen die Sensoren von selbst auf. Dashboards und Automationen reagieren auf reale Hardware-Werte.
Auch das Auto ist eingebunden
Tankstand und Verriegelung des Autos landen im Dashboard; bleibt es unverschlossen, kommt eine Warnung aufs Handy. Dazu zeigt ein Tracker die aktuellen Spritpreise in der Umgebung.
Lokal zuerst, außen kontrolliert
Automationen laufen im eigenen Netz und brauchen kein Internet. Zugriff von außen nimmt denselben kontrollierten Weg wie bei jedem anderen Dienst — mit starker Anmeldung und zweitem Faktor.